Ensaimada de Mallorca

Was kommt rein?

  • 21g Hefe
  • 20g lauwarmes Wasser
  • 90g Zucker
  • 500g Mehl
  • 230g Milch
  • 2 Eigelb
  • 0,5 TL Salz
  •  
  • 1 Vanilleschote
  • 200g Butter
  • 70g Puderzucker
  • Backform mit ca. 32cm Durchmesser oder ein Backblech und einen Tortenring

Wie wird es gemacht?

Zuerst den Hefeteig herstellen. Dazu die Hefe mit dem Wasser und dem Zucker vermischen. Die Mischung darf jetzt ca. 15 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort ruhen.

Danach das Mehl, die Milch, die Eigelbe und das Salz hinzu geben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Das dauert gute 10 Minuten. Der Teig ist etwas fester als ein herkömmlicher Hefeteig. 
Mit Butter leicht einfetten und abgedeckt mindestens eine Stunde ruhen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Das kann unter Umständen auch ein bißchen länger dauern. 
Ich habe den Teig am Abend vorher vorbereitet und an einem relativ kühlen Ort über Nacht gehen lassen. Man könnte die Hefemenge auch halbieren wenn man die Über-Nacht-Variante wählt.

Wenn der Teig sich verdoppelt hat, kann er auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausgerollt werden.

Backform- oder blech einfetten. Vanilleschote halbieren, das Vanillemark auskratzen und mit der Butter vermischen.
Jetzt die Vanille-Butter komplett auf den Teig streichen, so dass alles bedeckt ist.
Abwandlung: Man kann statt nur der Vanille-Butter auch Nutella, Zimt-Zucker oder auch andere Varianten auf den Teig geben. Ich habe auch schon gelesen, dass jemand die Ensaimada herzhaft belegt hat.

Die Teigplatte zu einem langen Strang zusammenrollen und dann noch dünner formen oder zwirbeln. Zwischendurch den Teigstrang immer mal wieder 1-2 Minuten ausruhen und entspannen lassen. 

Wenn der Strang lang genug ist, die Ensaimada im Uhrzeigersinn wie eine Spirale locker mit Zwischenräumen in die Backform oder aufs Blech legen.

Nochmal 1 Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.

Dann den Ofen auf 170 Grad O/U vorheizen, dann die Ensaimada für ca. 25 Minuten backen.
Nach dem Backen kurz für ein paar Minuten abkühlen lassen und dann sofort mit Puderzucker bestreuen. Schmeckt warm oder kalt und macht süchtig.

Noch ein Hinweis, ein Teil der Butter wird beim Backen auslaufen, aber in der kurzen Ruhephase wird die Butter wieder aufgesaugt.

Über dieses Rezept

Dieses Rezept habe ich von Sally übernommen. Es ist im Prinzip ein einfaches Rezept, dass nur ein bißchen Zeit beansprucht.

Schmecken tut es wirklich sehr gut. Ohne viel Schnick-Schnack. Meinem Mann hat es so gut geschmeckt, dass er ein kleines Stück für mich abschnitten und den Rest für sich beansprucht hat.

Wie schon geschrieben, kann man den Belag auch nach Belieben variieren. Ich kann es mir mit weißer Schokocreme  oder auch Fruchaufstrich total gut vorstellen.

Mit was probiert ihr die Ensaimada?
Inspiriert mich!

Eure Schmusi

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